| Schulpartnerschaft |
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| Mittelschule in Ivancna Gorica (Slowenien) - Partnerschule der RSH - |
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Die Gemeinde Ivancna Gorica, mit der die Gemeinde Hirschaid eine Stä- |
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| Schulpartnerschaft | ||
"Blick über den Tellerrand richten" Nach den Partnerschaften der politischen Gemeinden und der Feuerwehren erfolgte nun die offizielle Unterzeichnung der Urkunden zwischen der Realschule Hirschaid und der Mittelschule in Ivancna Gorica, der slowenischen Partnergemeinde von Hirschaid. |
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Die Dokumente wurden in Anwesenheit von Landrat Dr. Günther Denzler und den drei Hirschaider Bürgermeistern unterschrieben. Der Landrat bezeichnete die Verbindung zwischen den zwei Schulen als gute Sache, die helfe, den Blick über den eigenen Tellerrand zu richten und das verantwortungsvolle Miteinander zu fördern. Er lobte zum wiederholten Mal das Engagement von Inge und Hubert Patzelt, auf deren Iniative hin die Partnerschaft entstanden ist. Bürgermeister Andreas Schlund ging auf die Entstehungsgeschichte der Gemeindepartnerschaft ein. So machte er das erste Mal 1993 mit einer Reisegruppe den Weg nach Sticna. Es folgte eine Einladung des Männer- und Kirchenchores aus Sticna, einem Ortsteil von Ivancna Gorica, zur Rathauseinweihung nach Hirschaid. Viele Begegnungen der politischen Vertreter und der Vereine gipfelten am 11. September 1999 in der offiziellen Partnerschaftsbesiegelung in Hirschaid, die zwei Jahre später in Ivancna Gorica gegengezeichnet wurde. Besonders betonte Schlund, dass die Partnerschaft "von unten nach oben" gelebt werden müsse und die Jugend mit einbinden müsse. Vor allen Dingen stelle er sich vor, dass nun auch wirtschaftliche Kontakte entstehen. Einige Ansätze mit der Firma Rupp und Hubrach (Bamberg) sowie der Brauerei Kraus seien bereits geknüpft worden. Vom Anfang der Schulpartnerschaft berichtete Realschulleiter Gerhard Allert als er 2001 mit den Gemeinderäten in Slowenien weilte. Zu diesem Zeitpunkt legten er und Gregor Ficko, ein Pädagoge aus der Partnergemeinde, den Grundstock für die Zusammenarbeit. Ein erster Besuch mit 34 Schülern, Lehrkräften und Mitgliedern des Elternbeirates vertiefte die Freundschaft, die laut Elternbeiratsvorsitzender Lissy Nagengast von einer überwältigenden Herzlichkeit und Gastfreundschaft geprägt war. Bei ihrem jetzigen Aufenthalt konnten sich die deutschen Schüler revanchieren. So lernten die Gäste das fränkische Land, das bayerische Schulsystem und das deutsche Familienleben kennen. Nach der Unterzeichnung der Urkunde, einer Klarinetteneinlage des Realschulleiters und einer Schülerin merkte Gregor Ficko an: "Wenn es in der Vergangenheit keine historischen und geistlichen Beziehung zwischen Ebrach und Stichna (Zisterzienserklöster) gegeben hätte, wäre das Ehepaar Patzelt auf seinen Forschungsreisen nie nach Sticna gekommen und es hätte nie eine Partnerschaft gegeben". Er wünschte sich einen regen Meinungsaustausch und eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kultur, des Sports, der Wissenschaften. |
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